Beauty is only skindeep

Es gab den Schlafsack von Prada, den Hundeknochen von Gucci, das Lagerfeld-Kuscheltier von Steiff. Will heißen: Auch Luxusfirmen müssen sich immer etwas einfallen lassen (und sei es ein Marketing-Gag), um im Gespräch zu bleiben und vor allem als “jung, hip und cool” rüberzukommen (nachwachsende Konsumenten-Generation!).
Menschen, die sich in Ich-will-jetzt-mal-ganz-böse-sein-Manier Sachen wie “Mutti ist die Beste”, durchpfeilte, blutende Herzen oder Anker in die Haut tätowieren liessen, müssen jetzt ganz stark sein: Tattoos werden jetzt, geht es nach dem Vorschlag des Hauses Chanel, seeeehr sophisticated. Deshalb nennt man die Hals-, Arm-, und Beinarbeiten auch nicht beim englischen, sondern beim französichen Namen: Trompe-L`oeil (etwa: Illusionsmalerei).

Chanel hautnah: Peter Philips, Global Creative Director CHANEL Makeup, mit Model
Schon mal anmelden! Die sublimen Abziehbilder gibt es ab März exklusiv in deutschen Chanel-Boutiquen zum Preis von 50 Euro. Sexy: die Chanel-Perlen an der Rückseite des Oberschenkels – der Butler zum fachgerechten Kleben des Tattoos wird von Chanel leider nicht mitgeliefert.
I luuuuv! Schwärmen wir mal wieder für das gleiche, so von stilesublime (moi) zu stylesublime (toi).