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Couture-Chicken

August 17, 2010

Wenn hier das Wort Schnepfe im Zusammenhang mit Mode erscheint, hat es einen besonderen Grund: Christian Dior, Jahrhundert-Couturier und Schöpfer des „New Look“, war nicht nur ein begnadeter Mode-Magier (siehe Fotos), sondern auch ein Feinschmecker, der sich mit Leidenschaft der Kochkunst hingab. Da er auch eine Schwäche für Dom Perignon hatte – den Couture-Champagner unter den Bubblys (es gibt ihn ausschließlich als Vintage in alchemistisch gemixten Assemblagen) – kochte er besonders gerne mit dem Elite-Elixier. Verschwenderisch, so wie er mit seinen kostbaren Stoffen umging.

CD verlieh nahezu jedem Gericht mit Dom Perignon Esprit: Lachs in Aspik, einem Rebhuhn. Und eben auch der gemeinen Schnepfe.
Voilà: Hier ein Originalrezept aus seinem Fundus – Dom Perignon chicken (serves 6)
1 chicken (1,5 kg)
2 tablespoons of butter
2 tablespoons of flour
1 liqueur glass of champagne marc
1 teaspoon of tomato paste
1 bottle of Dom Perignon
1/4 liter crème fraîche
Truffle shavings
Salt, Pepper

Die Zubereitung klingt etwas improvisiert und nur Profis können wohl erahnen, an welcher Stelle Tomatenmark, Créme fraîche und die Trüffel zugefügt werden. Auch ist nicht überliefert, in welchem Jahrgangs-Wein Herr Dior das Huhn zu baden pflegte. Die Original-Empfehlung lautet:
Cut up the raw chicken. Set aside a knob of butter and put the rest in a casserole. Fry the pieces at a low temperature for 15 minutes. Remove excess butter. Dust the pieces with flour; brown them, then sprinkle with the glass of champagne marc and flambé. Add salt an pepper and pour three quarters of the bottle of Dom Perignon, a little at a time, over the pieces while quickly turning them. The liquid should just cover the chicken pieces.

Für alle chicks, die nicht kochen wollen: Als Hommage an das unglaubliche Farbgefühl – Rottöne vom feenhaften müden Hummer bis zum explosiven Mauve – bringt Dior Parfums jetzt eine einzigartige Lipstick-Kollektion auf den Markt. Just get inspired. And have a glass of Dom Perignon with it. Or two.




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One Comment leave one →
  1. thomas schloemann permalink
    August 24, 2010 11:40 pm

    da läuft einem ja das Wasser im Munde zusammen!

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